Altersarmut von Frauen ist oft unsichtbar. Sie wird in der öffentlichen Diskussion nur randständig behandelt – und steht in Zeiten multipler Krisen nicht auf der politischen Prioritätenliste. Dabei sind die Zahlen beunruhigend hoch mit steigender Tendenz, denn 19,6% der über 65-jährigen Menschen in Deutschland sind armutsgefährdet. Dabei sind Frauen von Altersarmut stärker betroffen als Männer. Sie leben statistisch länger als Männer, verdienen in ihrem Berufsleben aber weniger.
Im diesjährigen Online-Schwerpunkt Frauenmonat März 2026 widmen ich der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (kda) Bayern, der Evangelische Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA) und das Team Arbeit und Wirtschaft der Landeskirche Hannover dem Thema Altersarmut von Frauen. Unter dem Titel "Was bleibt?" werden systemische und branchenspezifische Ursachen beleuchtet und gefragt, was es braucht, damit Frauen im Alter abgesichert leben können.
Im März erscheinen wöchentlich neue Impulse: mittwochs um 10:00 Uhr eine digitale Andacht, donnerstags ein thematischer Beitrag. Die Themen sind:
März-Woche ab dem 25.02.2026: Sichtbarkeit von Frauen ist wichtig!
März-Woche: Altersarmut - (k)ein Thema für Kommunen?
März-Woche: Mini-Jobs und Verarmung
März-Woche: Wie geht es filmschaffenden Frauen im Alter?
März-Woche: Finanzen in die eigene Hand nehmen!
Vorbeischauen lohnt sich: Frauenmonat März 2026 - Ev. Verband Kirche Wirtschaft Arbeitswelt